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Penumbra: Overture
Veröffentlichung: 30. März 2007
Sprache: Komplett in deutsch

USK:

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Penumbra: Overture, in der deutschen Fassung Penumbra - Im Halbschatten (was der Übersetzung des lateinischen Begriffen "Penumbra" entspricht), erschien am 30. März 2007 erstmals für Windows. Es ist der einzige Teil der Penumbra-Reihe, bei dem nicht nur der Text, sondern auch die Sprache in deutscher Fassung erschien.

Handlung Bearbeiten

Der Protagonist, ein Physikstudent namens Philip, erhält nach dem Tod seiner Mutter einen Brief, dessen Absender sein für totgeglaubter Vater ist. Dem Brief liegt ein Schlüssel bei, mit dem Philip Zugang zu den in einem Schließfach verschlossenen mysteriösen Dokumenten erhält.

Statt sie wie von seinem Vater verlangt zu vernichten, geht Philip den Notizen auf den Grund und entschließt sich sogar dazu, den notierten Koordinaten gemäß, sich auf eine Reise nach Grönland aufzumachen, um mehr über den Verbleib seines Vaters herauszufinden.

Die Koordinaten verweisen auf den Schacht einer stillgelegten Mine, trotzdem beginnt Philip den Abstieg, stürzt, und kommt nach kurzer aber unbestimmter Zeit wieder zu sich. Seinen Anreiseweg und Philip trennt nun eine meterdicke Eisschicht. So bleibt ihm nicht anderes übrig, als sich tiefer in die Mine zu begeben. Einzige Bewohner des verlassenen Schachtes sind übergroße Spinnen, bestialische, rotäugige Hunde und ein Vertreter der Annelida (dt. etwa Wurm).

Philip findet im Verlaufe des Spiels mehrere beunruhigende Notizen und macht erschütternde Entdeckungen, die darauf hindeuten, dass etwas Unerklärliches, aber Grausames mit den Minenarbeitern geschehen sein muss. Beim Betätigen eines Funkgeräts tritt Philip mit Red, dem einzigen menschlichen Überlebenden der Mine, in Kontakt. Dieser entpuppt sich zwar als hilfreich für Philip auf seinem Weg zum Shelter, dem Gebiet der Fortsetzung Penumbra: Black Plague, jedoch auch als wahnsinnig. Er bittet Philip am Ende des Teils, ihn in dem Ofen zu verbrennen, da er selbst sich nicht das Leben nehmen könnte, es wäre "gegen die Spielregeln". Alles deutet darauf hin, dass Red bereits lange Zeit von der Kollektiven Intelligenz unterdrückt wird.

Gameplay & Besonderheiten Bearbeiten

Penumbra: Overture überrascht mit einem ausgeklügelten Physik-Engine: Der Spieler muss mit seiner Maus beispielsweise wirklich Zieh-, Stoß-, Dreh- oder Hebelbewegungen ausführen. Ein Punkt im Spielsystem unterscheidet sich stark von den folgenden Teilen der Penumbra-Reihe: Mit verschiedenen Waffen kann sich Philip hier zur Wehr setzen. In den anderen Teilen Penumbra: Black Plague oder Penumbra: Requiem ist dies nicht mehr möglich (diese "Hilflosigkeit", die ausschließlich Verstecken und Wegrennen zum Überleben zulässt, wurde äußerst gelobt und auch in Frictional Games' Folgespiel Amnesia: The Dark Descent fortgesetzt).

Philip steht außerdem eine Taschenlampe zur Verfügung, um dunkle Areale zu erhellen. Für deren Benutzung sind allerdings volle Batterien erforderlich, sodass der Spieler verantwortungsvoll mit diesem Lichtspender umgehen muss. Weniger effektiv ist der Leuchtstab, der dafür aber ewig leuchtet. Ebenso kann Philip Painkillers schlucken, entspricht Schmerzmitteln, um seinen körperlichen Zustand wiederherzustellen.